
Der Landesstützpunkt Chemnitz war mit drei Sportlerinnen bei den Deutschen Meisterschaften der U23 in Schwedt vertreten.
Während bei den Männern leider kein Starter gestellt werden konnte, präsentierte sich der Stützpunkt im weiblichen Bereich umso stärker:
51 kg – Anhelina Guzyk (BC Chemnitz)
57 kg – Josephine Heydenreich (DHfK Leipzig)
60 kg – Fenja Sturzenbecher (SV Schwarzenberg)
Alle drei Athletinnen zeigten starke Leistungen und standen jeweils in ihren Gewichtsklassen im Halbfinale. Dort mussten sie sich jeweils nur knapp geschlagen geben – jeweils nach Punkten.
Anhelina fand etwas spät in ihren Kampf, steigerte sich jedoch von Runde zu Runde deutlich. Besonders die letzte Runde entschied sie für sich. Letztlich reichte es dennoch nicht ganz. Dabei ist hervorzuheben, dass diese Deutsche Meisterschaft für sie vor allem dem Sammeln von Erfahrungen diente – schließlich gehörte sie dem jüngsten Jahrgang an.
Auch bei Josephine fiel die Entscheidung äußerst knapp und sorgte für Diskussionen. Ein Sieg für sie wäre durchaus vertretbar gewesen – entsprechend groß war die Enttäuschung nach dem Urteil.
Fenja zeigte ebenfalls einen beherzten Auftritt. Mit großem Einsatz und viel Kampfgeist versuchte sie, das Duell für sich zu entscheiden. Am Ende fehlten nur Nuancen zum Finaleinzug.
Unterm Strich kann der Landesstützpunkt Chemnitz dennoch stolz auf seine Athletinnen sein. Keine der Sportlerinnen enttäuschte – alle zeigten eine engagierte und starke Leistung auf nationaler Bühne. Auch wenn sich der erhoffte Erfolg diesmal nicht einstellte, nehmen unsere Boxerinnen wertvolle Erfahrungen mit und werden sich nun motiviert auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften der Elite vorbereiten.
Dafür wünschen wir Ihnen viel Erfolg!
Kevin Pöllmann
